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16.08.2021 | 7:20

Zähneknirschen (Bruxismus): Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten

Wer die Zähne zusammenbeißt, auf Problemen herumkaut oder sich durchbeißt, hat sich sinnbildlich in schwierigen Lebenssituationen zu behaupten. Die Sprachbilder kommen nicht von ungefähr: Zähneknirschen oder Zähnepressen hat sich in der Entwicklungsgeschichte als körperliche Funktion zum Abbau von Stress entwickelt. Wenn der allerdings zum Dauerzustand wird, kann es sein, dass die Zähne ganz darunter leiden. In der Corona-Pandemie hat eine Studie zum Thema Zähneknirschen in Polen und Israel gezeigt, dass aufgrund der psychischen Belastung mehr denn je unbewusst mit den Zähnen geknirscht wird.

  • Zähneknirschen entsteht oft durch Stress
  • Folgen sind Zahnschäden,Verspannungen und Kiefergelenksprobleme
  • Kunststoffschienen schützen die Zähne und lindern Beschwerden
  • Durch gezielte Entspannung und Achtsamkeit kann man Ursachen angehen
    Zähneknirschen (Bruxismus): Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten

    Was ist Zähneknirschen bzw. Bruxismus?

    Zahnärzte definieren Zähneknirschen (Bruxismus) als wiederholte, meist unwillkürliche Kaumuskelaktivität. Diese kann sich durch Kieferpressen und Zähneknirschen äußern, aber auch durch Anspannen oder Verschieben des Unterkiefers ohne Zahnkontakt. 

    Je nach dem Zeitpunkt des Auftretens unterscheidet man Schlaf- und Wachbruxismus. Stellt ein Zahnarzt die Diagnose „Primärer Bruxismus“, kann er keine klare Ursache erkennen oder benennen. Das Zähneknirschen ist die primäre Störung. Sekundärer Bruxismus kann als Folge von Krankheiten wie Epilepsie, aber auch schweren Schlafstörungen oder nächtlichen Atemaussetzern (Schlafapnoe) auftreten.

    Lange dachte man auch, dass Fehlbisse, bei denen die Zähne von Ober- und Unterkiefer nicht richtig zusammenpassen, dazu überstehende Kronen, Füllungen oder Brücken durch die unwillkürlichen Kau- und Pressbewegungen quasi eingeschliffen werden sollten. Das hat sich jedoch in der Wissenschaft nicht bestätigt. Gerade in den letzten Jahren wurde sehr viel auf dem Gebiet des Bruxismus geforscht. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) hat 2019 in einer ausführlichen Leitlinie Ursachen, Diagnostik und Therapie dargestellt. Leider hat sich herausgestellt, dass es meist keine ganz eindeutigen, medizinischen Auslöser für Bruxismus gibt. 

      Bei wem tritt Zähneknirschen auf?

      Die meisten Menschen knirschen irgendwann im Lauf ihres Lebens mit den Zähnen. In der Regel bleibt das eine stressbedingte Episode. Nur bei etwa 20 Prozent der Patienten entwickelt sich daraus ein chronisches Problem. Ob mehr Frauen oder mehr Männer betroffen sind, ist aufgrund der Studien noch nicht abschließend geklärt. Bruxismus im Kindesalter erhöht allerdings das Risiko, auch als Erwachsener daran zu leiden.

      Viele jüngere Kinder knirschen nachts mit den Zähnen. Das ist im Milchgebiss durchaus üblich. Weil Knochen und Muskulatur am Kopf in Schüben wachsen, können einzelne Zähne oder ganze Gruppen zeitweise ungünstig zueinander stehen. Störende Areale werden dann sozusagen abradiert. Das Zähneknirschen sollte allerdings aufhören, sobald die bleibenden Zähne erscheinen. Dies kann schon recht früh (ab dem vierten Lebensjahr) der Fall sein.
      Achtung: Dafür fallen keine Milchzähne aus! Die neuen Backenzähne brechen hinter den Milchbackenzähnen durch. 

      Mögliche Ursachen für Bruxismus

      Stress wird oft als Ursache für Zähneknirschen genannt. Es gibt jedoch weitere Auslöser, und häufig ist es eine Kombination mehrerer Faktoren, die zu Zähneknirschen führen können:

      • Stress
      • Bestehende Fehlstellungen am Kiefergelenk (craniomandibuläre Dysfunktion - CMD)
      • Reflux (Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre)
      • Alkohol oder Koffein in größeren Mengen
      • Rauchen
      • Schlafstörungen (Alpträume, Schichtarbeit)
      • Schnarchen
      • Nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe)
      • Erkrankungen (zum Beispiel Epilepsie)
      • Dopaminhaltige Medikamente

      Zähneknirschen kann ernsthafte Folgen haben.

      Die Folgen von dauerhaftem Zähneknirschen sollte man nicht unterschätzen. Neben massiven Schäden am Zahnhalteapparat bis hin zum Nerv können sich Zähne durch die Überbelastung lockern und sogar ausfallen.

      Ammar Annagreh, Zahnarzt mit Spezialgebiet CMD und Endodontologie, AllDent Zahnzentrum Mainz

      Folgen und Symptome von Zähneknirschen

      Zähneknirschen (Bruxismus) kann zum Verlust von Zahngewebe führen.

      Zähneknirschen kann massive Schäden am Zahnschmelz verursachen und in Extremfällen zum Zahnverlust führen. Häufige Begleiterscheinungen sind Kopf- und Gesichtsschmerzen sowie Verspannungen bis hin zu Rückenproblemen.

      Die möglichen Folgen von Bruxismus sollte man also nicht unterschätzen. Das wird umso klarer, wenn man realisiert, welch extremer Druck beim Zähneknirschen ausgeübt wird. Dieser kann bis zum Zehnfachen dessen betragen, was beim normalen Kauen üblich ist. Die Episoden können sich auf täglich bis zu 45 Minuten summieren. Dadurch wird der Zahnschmelz abgerieben, bröckelt oder bricht langfristig. Im Extremfall zeigen sich besonders Frontzähne deutlich abgeschliffen oder die Eckzähne haben keine Spitzen mehr. Ein Abrasionsgebiss liegt vor.

      Das Zahnfleisch und der gesamte Zahnhalteapparat können sich entzünden. Dann lockern sich Zähne und fallen im schlimmsten Fall aus. Durch die auftretenden Kräfte beim Zähneknirschen können Füllungen, Kronen oder anderer Zahnersatz beschädigt werden oder herausbrechen.

      Zähneknirschen als Ursache oder Folge einer CMD

      Patienten mit Bruxismus zeigen oftmals Symptome einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD); einer Störung im Kausystem. Durch das Pressen oder Knirschen werden Kaumuskulatur und Kiefergelenke verstärkt belastet, je nach Biss auch fehlbelastet. Das kann zu Schäden im Gelenk, Schmerzen und ausstrahlenden Verspannungen führen. Kaumuskulatur und Kiefergelenke sind häufig druckempfindlich, die Gelenke können knirschen oder knacken. Zu häufigen Beschwerden gehören Kopf- und Gesichtsschmerzen, Nacken- Schulter und Rückenschmerzen, Migräne und Tinnitus.

      Sehr wahrscheinlich bedingen sich Zähneknirschen und CMD gegenseitig, wobei oft nicht ganz klar ist, welches von beiden das ursprüngliche Problem darstellt.

      Eine CMD kann auch durch andere Faktoren ausgelöst werden. Dazu gehört regelmäßiges Kauen auf Fingernägeln, Lippen oder Wangenschleimhaut genauso, wie sehr starker Kaugummikonsum. Eine körperliche Fehlhaltung, speziell im Bereich der Halswirbelsäule, kann Verspannungen verstärken.

      Wie erkennt man, dass man mit den Zähnen knirscht?

      Meist wissen die Betroffenen gar nicht, dass sie mit den Zähnen knirschen, ihren Kiefer unwillkürlich anspannen oder verschieben. Auch Schlafpartner sind keine zuverlässigen Zeugen. Denn in 80 Prozent aller Fälle sind Bruxismus-Episoden nicht von Geräuschen begleitet. Meist entdeckt der Zahnarzt erst bei einem Routine-Check, dass die Zähne Schleifspuren oder andere Schäden aufweisen. Zusätzliche weisen weitere Symptome und Beschwerden auf die Diagnose Bruxismus hin.

      Zähneknirschen - typische Symptome

      • Schmerzen beim Kauen
      • Häufiges Herausbrechen von Zahnfüllungen oder Rekonstruktionen
      • Biss-Spuren in Zunge oder Wangenschleimhaut
      • Bewegliche Zähne ohne Zahnfleischprobleme
      • Abplatzungen, Risse oder Schleifspuren an den Zähnen
      • Vergrößerte und druckempfindliche Kaumuskeln
      • Reduzierte Kieferöffnung
      • Schmerzen und Verspannungen in Kiefergelenken und Nackenmuskulatur
      •  Kopfschmerzen, vor allem im Schläfenbereich beim Aufwachen
      • Ohrenschmerzen bis hin zum Tinnitus
      • Schwindel, Sehstörungen, Übelkeit
      • Schlechter Schlaf
         

      Welche Behandlungen helfen gegen Zähneknirschen?

      Aufbissschiene ist eine Behandlungsmöglichkeit gegen Zähneknirschen.

      Schienentherapie

      Bei der Diagnose Bruxismus wird der Zahnarzt in einem ersten Schritt meist eine sogenannte Aufbissschiene (Okklusionsschiene) anpassen. Dadurch werden weitere Schäden an den Zähnen verhindert und die Kaumuskulatur etwas entspannt.  Normalerweise trägt man die dünnen Kunststoffschienen nachts über einige Monate. Es kann aber auch eine Tragezeit über Jahre nötig werden. Interessanterweise hat es sich bewährt, dabei immer wieder kürzere Pausen einzulegen. Man nimmt an, dass sich Nerven und Kaumuskulatur dadurch neu ausrichten und teils neu bilden, sodass sich das Bruxismus-Verhalten nachhaltiger bessert. 

      Schiene ist nicht gleich Schiene. Soll das gestörte Zusammenspiel von Okklusion (Zahnschluss) und Kiefergelenksproblematik gezielt behandelt werden, empfiehlt sich eine sogenannte DROS-Schiene (DROS steht dabei für diagnostisch, relaxierend, orientierend und stabilisierend). In zwei Phasen soll damit der negative Kreislauf zwischen gestörten Zahnkontakten, falscher Kieferposition und verspannter Kaumuskulatur durchbrochen werden. Zähneknirschen und -pressen werden verhindert und die Kiefergelenksposition stabilisiert. Danach kann man über eine eventuell nötige Wiederherstellung abgeknirschter Zahnsubstanz nachdenken. Diese Therapie ist allerdings keine Kassenleistung. 

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      Behandlung gegen Zähneknirschen: Yoga als Entspannungs- und Stressbewältigungsmaßnahme

      Entspannungsübungen

      Nachdem Bruxismus schwerpunktmäßig durch Stress ausgelöst wird, helfen vielfach individuelle Entspannungs- und Stressbewältigungsmaßnahmen. In diesem Zusammenhang werden immer wieder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und autogenes Training genannt. Aber auch Musik, Sport oder Meditation können ausgleichend gegen emotionale Spannungen wirken. Eine gute Schlafhygiene und der Verzicht auf Koffein, Alkohol und Nikotin sind ebenfalls förderlich.

      Zähneknirschen Therapie: Post-it als Reminder für Verhaltensänderungen

      Gezielte Selbstbeobachtung und Verhaltensänderung

      Hat man erst einmal realisiert, dass man während des Tages mit den Zähnen knirscht, können Techniken aus der Verhaltenstherapie helfen. Achtsamkeit und Verhaltensänderung heißen die Stichworte. Die Patienten beginnen mit gezielter Selbstbeobachtung, um sich ihr Zähneknirschen oder -pressen bewusst zu machen. Bemerken die Betroffenen eine Anspannung, können sie aktiv den Kiefer entspannen.

      Tipp

      Zur Selbstregulation empfehlen viele Zahnärzte, farbige Punkte oder Smileys auf Gegenstände in der Umgebung zu kleben, die man häufig ansieht. Fällt der Blick darauf, kontrolliert und korrigiert man die Zahn- und Kieferstellung. Bei geschlossenem Mund sollten idealerweise die Zähne von Ober- und Unterkiefer keinen Kontakt haben.

      Bruxismus Therapie: Psychotherapeutische Verfahren und Hypnose für schwere Fälle

      Psychotherapeutische Verfahren und Hypnose

      In schweren Bruxismus-Fällen kann auch eine professionelle Verhaltens- oder Psychotherapie angeraten sein. Hypnosetherapeuten versprechen ebenfalls gute Erfolge bei der Aufarbeitung unverarbeiteter Probleme, Emotionen und Stress.

      Bruxismus - Therapiemaßnahmen: Physiotherapie und physikalische Maßnahmen

      Physiotherapie und physikalische Maßnahmen

      Möchte man gegen verspannte und schmerzende Kau- und Kiefermuskulatur vorgehen, kann man sich von einem Physiotherapeuten oder Osteopathen behandeln lassen. Helfen können Massagen oder die Stimulation von sogenannten Triggerpunkten. Aber auch ein professioneller Blick auf persönliche Fehlhaltungen, unter anderem im Bereich der Halswirbelsäule, kann schon zu einer Verbesserung beitragen. Auch hier geht es um Achtsamkeit, die Schulung der Wahrnehmung und Veränderung negativer Verhaltensweisen. Gute Physiotherapeuten geben ihren Patienten meist auch Anleitungen für Übungen mit nach Hause. Gezielte Wärme (Fango oder heiße Rolle) lindert oftmals Schmerzen, dient zur Entspannung und fördert die Durchblutung.

      Therapie Bruxismus: Biofeedback-Therapie - Patient wird getestet

      Biofeedback

      Knirscht man im Schlaf unbewusst mit den Zähnen, können Biofeedback-Verfahren hilfreich sein. Ein Kaumuskelbewegungen werden registriert und beispielsweise durch ein Licht- oder Tonsignal zurückgemeldet. Es gibt auch Schienen mit integriertem Sensorchip, die beim Zubeißen vibrieren. All diese Rückmeldungen machen auf das unbewusste Fehlverhalten aufmerksam, sodass es korrigiert werden kann. Technik und Verfahren sind allerdings recht aufwändig und werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

      Medikamente

      Die Wissenschaft spricht sich gegen eine generelle Behandlung von Bruxismus mit Hilfe von Medikamenten aus. Die Gefahr von Nebenwirkungen und Abhängigkeiten sind zu groß. Zwar haben Muskelrelaxantien einen entspannenden Effekt. Sie führen aber oftmals zu Müdigkeit und Benommenheit, was sich negativ auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen auswirkt. Schmerzmittel sind langfristig oder in hohen Dosierungen schädlich für Magenschleimhaut, Leber und Niere. In sehr schweren Fällen von Bruxismus könne man bei Erwachsenen die Injektion von Botulinumtoxin (Botox) in die Kaumuskulatur erwägen, heißt es.

      Hilfreiche Tipps gegen Zähneknirschen

      • Überprüfen Sie während des Tages immer wieder Ihre Kieferstellung. Die Zähne von Ober- und Unterkiefer sollten sich im Idealfall nur beim Essen und Schlucken berühren.
      • Genussmittel wie Alkohol, Koffein und Rauchen verstärken das nächtliche Knirschen. Vor allem abends sollte man diese besser weglassen.
      • Sorgen Sie für eine gute Schlafposition, bei der das Unterkiefer nicht gestaucht wird.
      • Verzichten Sie auf häufiges Kaugummi-Kauen! Das belastet Kiefermuskulatur und -gelenke, kann zu Verspannungen und verstärktem Zähneknirschen führen.

      Ausführliche Tipps zur Selbsthilfe gegen Zähneknirschen finden Sie auch unter AllDent Zahnzentrum Mainz.

      Therapie bei Zähneknirschen – Was zahlt die Krankenkasse?

      Die Kosten für eine Bruxismus-Therapie hängen stark von den individuellen Gegebenheiten ab. Es empfiehlt sich, im Zweifel eine schriftliche Zustimmung zur Kostenübernahme bei der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse einzuholen. Denn diese ist kann je nach Kammerbezirk sehr unterschiedlich ausfallen.

      • Eine reguläre Aufbissschiene wird in der Regel ganz oder zumindest teilweise bezahlt.
      • Bei komplexeren DROS-Schienen ist dies nicht mehr der Fall.
      • Auch eine umfassende Funktionsanalyse zur Feststellung einer craniomandibulären Dysfunktion ist eine reine Privatleistung, ebenso wie das Spritzen von Botulinumtoxin (Botox) in die Kiefermuskulatur.
      • Sollte bei der Behandlung des Zähneknirschens Zahnersatz notwendig sein, wird dieser ausschließlich im Rahmen der üblichen Festkostenzuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

      Der Abschluss einer entsprechenden Zahnzusatzversicherung kann sich also lohnen. 

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      Fazit - Zähneknirschen

      Zähneknirschen ist weit verbreitet und meist eine Reaktion auf übermäßigen Stress oder nicht bewältigte Probleme. Neben Schäden an den Zähnen leiden Betroffene oftmals an den Folgen von Verspannungen der Kiefer-, Gesichts- oder Halsmuskulatur. Eine Fehlfunktion des Kiefers (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) kann Auslöser oder Folge des Zähneknirschens sein.

      Zahnärzte gehen primär mit Hilfe von entlastenden Schienen gegen die schädlichen Auswirkungen vor. Effizient ist es, Ursachenforschung zu betreiben und eigenes Verhalten mit Hilfe von Achtsamkeit und Entspannungsübungen oder professionellen Therapeuten zu verändern.

      Frau mit Headset lächelt - Münchener Verein Gesundheitsservices

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      Quellen

      Netdoktor: www.netdoktor.de
      Novacura: www.novacura-zahnaerzte.de
      Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV): www.zm-online.de
      Ges. f. Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik: www.gzfa.de
      pta Forum: www.ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de
      Zahnärztekammer Nordrhein: www.zahnaerztekammernordrhein.de
      GZFA: www.gzfa.de
      Hypnosetherapie pro: www.hypnosetherapie.pro
      DENTAL Magazin: www.dentalmagazin.de 

      Alle abgerufen am 27.07.2021.
      Text fachlich geprüft von Ammar Annagreh, AllDent Zahnzentrum Mainz

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