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Münchener Verein: Starker Anstieg in der bAV-Produktion

Münchener Handwerkversicherer unterstützt Betriebsrentenpolitik im Bereich Niedrigverdiener – es geht auch ohne Nahles-Rente


München, 20. September 2018 – Die Münchener Verein Versicherungsgruppe kann die positiven Erwartungen hinsichtlich vertrieblicher Impulse für die betriebliche Altersversorgung (bAV) aufgrund des Anfang 2018 in Kraft getretene Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) bestätigen. Der Münchener Vorsorge- und Pflegespezialist hat in den ersten acht Monaten 2018 eine Steigerung der bAV-Produktion von fast 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt. Insbesondere in seiner Kernzielgruppe, dem Handwerk, spricht der Münchener Verein von einem Boom. 

Ursächlich für das deutliche Plus im Neugeschäft der Münchener Verein Leben sind neben der bAV als Hauptzugpferd auch die fondsgebundene Rentenversicherung. Während die Beitragssumme des Neugeschäfts aller Lebensversicherer im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr nur um 4,3 Prozent anstieg, konnte der Münchener Verein im bisher laufenden Jahr 2018 ein Plus im LV-Neugeschäft von 64 Prozent erreichen.

„Ob sich das Sozialpartnermodell, also die eigentliche Nahles-Rente, im Rahmen des neuen Betriebsrentenstärkungsgesetzes durchsetzt, halte ich allerdings für äußerst fraglich“, betont Dr. Rainer Reitzler, Vorstandsvorsitzender der Münchener Verein Versicherungsgruppe. „Dieses Konstrukt, bei dem sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf tariflicher Basis auf eine reine Beitragszusage einigen sollen, wird zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung nicht benötigt. Für die Mitarbeiter in den Betrieben gleicht die Nahles-Rente einem Glücksspiel, denn der Arbeitgeber haftet nicht für die Höhe der Leistung und es gibt keine Garantien. Acht Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes ist noch kein einziges Sozialpartnermodell abgeschlossen worden. Die Arbeitnehmer wollen Garantien für ihre Betriebsrenten und Sicherheit haben“, so der CEO des Münchener Verein weiter.

Die Fördermöglichkeiten außerhalb der Nahles-Rente begrüßt Dr. Reitzler: „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels sind für kleinere Betriebe insbesondere der Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung und die Förderung für Geringverdiener als sehr positiv zu bewerten. Sie setzen deutliche Impulse zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung. Unsere bAV-Strategie ist zudem klar auf den Bedarf unserer Zielgruppe ausgerichtet, das kommt beim Kunden an und spiegelt sich in den hervorragenden Produktionszahlen wider.“

Der Münchener Verein unterstützt als traditioneller und verlässlicher Partner des Handwerks Handwerksbetriebe bei der Einrichtung und Änderung der Betriebsrente. Er übernimmt für die Betriebe alle Aufgaben rund um die Vorsorge. Dabei bietet der Münchener Verein drei Durchführungswege an: Direktversicherung, Unterstützungskasse und Pensionszusage. Die Aus- und Weiterbildung für die bAV-Beratung hat beim Münchener Verein einen hohen Stellenwert. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH hat die Beratung des Münchener Verein in der bAV geprüft und ausgezeichnet. 

Informationen zum Münchener Verein 
Der Ursprung der Versicherungsgruppe wurzelt in der genossenschaftlichen Idee, eine wirtschaftliche Selbsthilfeeinrichtung für das Handwerk und Gewerbe zu schaffen. Den Anfang machte die Gründung der Münchener Verein Krankenversicherung a.G. als Versicherungsanstalt des Bayerischen Gewerbebundes 1922. Heute ist der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit seinen Tochtergesellschaften auch in der Lebensversicherung und Allgemeine Versicherung aktiv. Aktuelle Auszeichnungen des Unternehmens sind der „Deutsche Servicepreis 2018“ sowie „Versicherer des Jahres 2018“ des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ).
 

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