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Wichtige Informationen zu rechtlichen Versicherungsthemen

Verhaltensregeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten für die deutsche Versicherungswirtschaft (Code of Conduct)

Die Unternehmen des Münchener Verein haben sich verpflichtet, die „Verhaltensregeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten durch die deutsche Versicherungswirtschaft“ einzuhalten.

Diese Verhaltensregeln, bezeichnet als „Code of Conduct“, wurden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. sowie den Datenschutzaufsichtsbehörden entwickelt und abgestimmt. Sie regeln die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten der Versicherungskunden, versicherten Personen, Geschädigten und Leistungsempfängern. Damit werden für die Versicherungswirtschaft einheitliche Standards für den Umgang mit personenbezogenen Daten geschaffen, die die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) konkretisieren.

Den vollständigen Wortlaut der Verhaltensregeln finden Sie hier. 

Kontaktmöglichkeit

Bei Fragen zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten, bei Auskunftswünschen bzw. Anregungen oder Beschwerden hinsichtlich des Datenschutzes wenden Sie sich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten

Externe Dienstleister

Zur Erfüllung seiner Aufgaben bedient sich der Münchener Verein der Unterstützung verschiedener Dienstleister. Von diesen werden gegebenenfalls personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet oder genutzt. Eine Übersicht dieser Dienstleister finden Sie hier.


Öffentliches Verfahrensverzeichnis

Stand 01.12.2015 

Das (BDSG) schreibt in § 4g vor, dass durch den Beauftragten für den Datenschutz gegenüber jedermann in geeigneter Weise die Angaben nach § 4e BDSG verfügbar zu machen sind. Es sind dies:

1. Name der verantwortlichen Stelle

  • Münchener Verein Krankenversicherung a.G.
  • Münchener Verein Lebensversicherung AG
  • Münchener Verein Allgemeine Versicherungs-AG

2. Mitglieder des Vorstands

  • Dr. Rainer Reitzler (Vorsitzender)
  • Karsten Kronberg
  • Dr. Martin Zsohar

Beauftragter Leiter der Datenverarbeitung: Manfred Wernhard

3. Anschrift der verantwortlichen Stelle

Pettenkoferstraße 19
80336 München

4. Zweckbestimmung der Datenerhebung, -verarbeitung oder –nutzung

Personenbezogene Daten werden für den Betrieb von Versicherungsgeschäften für eigene Zwecke gespeichert und verarbeitet:

Vertrieb, Verkauf, Verwaltung und Abwicklung von Versicherungsverträgen im Rahmen von Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungen und aller damit verbundenen Nebengeschäfte (z.B. Immobilienfinanzierung und Vermietungen von Immobilien), Beratung von Kunden und Nichtkunden in Allfinanzfragen nebst Bewerbung und Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen einschließlich solcher von  Kooperationspartnern.

5. Beschreibung der betroffenen Personengruppen und der diesbezüglichen Daten

a) Verfahren für das Versicherungskerngeschäft (Versicherungsvertragspartner, Interessenten, Anspruchsteller, Bezugsberechtigte etc.):

Es werden personenbezogene Daten von Interessenten, Antragstellern, Versicherungsnehmern, versicherten Personen, Bezugsberechtigten, Anspruchstellern, Zeugen, Leistungserbringern (z.B. Ärzte), Versicherungsvermittlern und Zahlungsempfängern im Angebots-, Bestands- und Leistungs- bzw. Schadendialog, optischem Archiv sowie im In- und Exkassosystem gespeichert. Es werden in Abhängigkeit der versicherten Tarife, der zu erbringenden Leistungen bzw. der erbrachten Leistungen sowie die für die Ausübung der unter Ziffer 4 genannten Zweckbestimmung erforderlichen personenbezogenen Daten wie Name, Adresse (ggf. auch Mailadresse), Geburtsdatum, ggf. Telefonnummer (falls diese angegeben wird), Bankverbindung, Versicherungsnummer, Kfz-Kennzeichen, Name und Daten eines Vorversicherers, Angebots-, Antrags-, Vertrags-, Leistungs- und Schadendaten sowie dazugehörige Korrespondenzen gespeichert.

b) Verfahren der Personalverwaltung (aktive bzw. ehemalige Mitarbeiter, Bewerber etc.):

Es werden personenbezogene Daten (Adress-, Familienstands-, Gehalts- und Sozialdaten sowie Notfallkontaktdaten) von aktiven und ehemaligen Mitarbeitern im Personalverwaltungssystem, in der Personalabrechnung, der Personalentwicklung und dem Organisationsmanagement gespeichert und verwaltet.

c) Verfahren für den übrigen Geschäftsbetrieb (Dienstleister, Lieferanten):

Es werden Daten von Debitoren, Kreditoren, Lieferanten und Dienstleistern gespeichert. Dabei werden in Abhängigkeit der zu erbringenden Leistungen Adress- und Rechnungsdaten sowie die Telefonnummer, ggf. Mail-Adressen, Daten zur Bankverbindung sowie Korrespondenzen (z.B. Rechnungen, Lieferscheine, Aufträge) gespeichert.

6. Empfänger der Daten oder Kategorien von Empfängern, denen die Daten mitgeteilt werden

a) Öffentliche Stellen, die Daten aufgrund gesetzlicher Vorschriften erhalten (z.B. Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden, Aufsichtsbehörden)

b) Externe Dienstleister (z.B. Datenverarbeitung, IT-Dienstleister, Einzug von Forderungen, an der Schadenregulierung beteiligte Stellen, Servicedienstleister) und sonstige externe Stellen (z.B. Vertriebspartner, Kreditinstitute, Rückversicherungen, Auskunfteien)

7. Fristen für die Löschung der Daten

Es gelten die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Nach Ablauf dieser Fristen werden die Daten gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung und Schaden- bzw. Leistungsbearbeitung erforderlich sind. Sofern Daten nicht unter die gesetzliche Aufbewahrungsfrist fallen, werden sie gelöscht, sobald die unter Ziffer 4 genannten Zwecke entfallen.

8. Übermittlung an Drittstaaten

Eine Übermittlung von personenbezogenen Daten an Drittstaaten ist nicht vorgesehen.

 

Die Unternehmen des Münchener Verein:
Münchener Verein Krankenversicherung a.G
Münchener Verein Lebensversicherung AG
Münchener Verein Allgemeine Versicherungs-AG

Walter Gerhard
Datenschutzbeauftragter


Wenn Sie Fragen hinsichtlich der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer persönlichen Daten haben, können Sie sich direkt an den Datenschutzbeauftragten des Münchener Verein wenden, der Ihnen gerne mit Hilfe kompetenter Mitarbeiter auch für Auskünfte, Anträge oder Beschwerden zur Verfügung steht.
Sie erreichen ihn unter
Mailto: datenschutz(at)muenchener-verein.de


Geldwäscheprävention

Geldwäscheprävention

Das Thema „Geldwäsche“ ist auch vor dem Hintergrund der Globalisierung zunehmend in den Fokus öffentlicher Beachtung gelangt. Unter Geldwäsche wird die Einschleusung illegal erwirtschafteter Gelder in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf verstanden.  Dabei gelten Gelder als „illegal“, wenn sie das Ergebnis illegaler Tätigkeiten (etwa Drogen- oder Waffenhandel, aber auch z.B. Steuerhinterziehung) sind,  oder wenn sie der Finanzierung illegaler Tätigkeiten dienen sollen. Geldwäsche ist in Deutschland ein Straftatbestand und kann mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden; Verstöße gegen die Prüfpflichten nach dem Geldwäschegesetz (GWG) können zudem Geldbußen bis zu 100.000 Euro nach sich ziehen geahndet werden.

Versicherungsunternehmen sind – wie andere Finanzdienstleistungsbereiche auch – einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, für Geldwäsche missbraucht zu werden. Dabei steht die Lebensversicherung im Vordergrund. Auch die der Münchener Verein Lebensversicherung AG ist durch den Gesetzgeber zu geldwäscheverhindernden Maßnahmen verpflichtet. Unsere Mitarbeiter sind daher u.a. angehalten, bei dem Abschluss eines Versicherungsvertrages die Identität des Versicherungsnehmers bzw. des wirtschaftlich Berechtigten festzustellen und zu prüfen, sowie in bestimmten Fällen auch die Herkunft der Geldmittel zu prüfen und zu dokumentieren.

Vor allem aufgrund der Vorgaben der EU-Gesetzgebung wurden die Anforderungen an Inhalt und Umfang der Überprüfungspflichten in Bezug auf Geldwäsche in den letzten Jahren erheblich verschärft. Vor diesem Hintergrund ist auch die Einrichtung einer Unternehmensstelle, der die Koordination der Geldwäscheprävention obliegt, verbindlich vorgegeben.

Die Aufgabe dieser sogenannten Geldwäschebeauftragten beim MÜNCHENER VEREIN ist es, 

  • erforderliche Maßnahmen in die Wege zu leiten, um die gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Vorgaben zur Geldwäscheprävention umzusetzen,
  • diese zu überwachen 
  • sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Außen- und Innendienst in allen in diesem Zusammenhang auftretenden Fragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Änderungen in der privaten Pflegepflichtversicherung

Im August 2015 hat die Bundesregierung den Entwurf des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) beschlossen. Mit diesem Gesetz wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff sukzessive in die Praxis umgesetzt. Das Gesetz ist am 16. Januar 2016 in Kraft getreten. Wir informieren Sie hier regelmäßig über die aktuellen Änderungen in der privaten Pflegepflichtversicherung.

Grundlage für die Leistungsverbesserungen ist das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II), das in diesem Bereich zum 01.01.2016 in Kraft getreten ist.

Es handelt sich um folgende Leistungsverbesserungen:

  • Die Verhinderungspflege wird aus dem Budget der Kurzzeitpflege um bis zu 806 EUR für den Fall erhöht, dass sich der maximale Leistungsbetrag der Verhinderungspflege auf 1612 EUR  belaufen kann.
  • Der Anspruch auf Kurzzeitpflege erhöht sich von ehemals vier auf bis zu acht Wochen je Kalenderjahr.
  • Die zeitliche Dauer der Kombination Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege oder Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege von bislang 42 Tagen wird  um bis 56 Tage auf bis zu 98 Tage je Kalenderjahr erweitert.

  • Das hälftige Pflegegeld wird länger gezahlt und zwar

    • während der Dauer einer Kurzzeitpflege – bis zu 56 Tage je Kalenderjahr
    • während der Dauer einer Verhinderungspflege – bis zu 42 Tage je Kalenderjahr

  • Jedes versicherte Mitglied hat im Zusammenhang mit der erstmaligen Stellung eines Antrags auf Leistungen der Pflegepflichtversicherung Anspruch auf eine Pflegeberatung. Die Pflegeberatung kann unser Mitglied nun auch bei weiteren Anträgen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit und auch für sonstige Leistungen in Anspruch nehmen.
  • Die Frist, innerhalb der in der Regel die Begutachtung stattfinden muss und dem Versicherungsnehmer die Leistungsmitteilung zugeht, beträgt statt bisher fünf Wochen 25 Arbeitstage. Diese Frist gilt allerdings ab dem 01.11.2016 bis zum 31.12.2017 nur noch in Fällen, in denen ein besonders dringlicher Entscheidungsbedarf vorliegt.

Ein weiterer Teil des so genannten Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) wird zum 01.01.2017 in Kraft treten. Es wird ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt, weshalb sich auch das Begutachtungsverfahren ändern wird.
Die Einstufung erfolgt nicht mehr in drei Pflegestufen mit einer gesonderten Feststellung, ob eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegt, sondern in fünf Pflegegrade. Ob die Pflegebedürftigkeit auf körperlichen, psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen eines Menschen beruht, spielt dann keine Rolle mehr. Maßgeblich wird sein, in welchem Ausmaß die selbstständige Lebensführung beeinträchtigt ist.


Für Fragen steht Ihnen unser Pflegeteam unter der Pflege-Hotline 089-5152-1970 gerne zur Verfügung.

Bearbeitungszeit von Pflegegutachten

Nach §18 Abs.3b Satz 3 SGB XI haben die privaten Versicherungsunternehmen, die die private Pflegeversicherung betreiben, jeweils zum 31.03. des Folgejahres für das zurückliegende Jahr eine Statistik zur Einhaltung der Fristen nach §18 Abs. 3 SGB XI zu veröffentlichen.

Für das Kalenderjahr 2016 hat die Münchener Verein Krankenversicherung a. G. 97,58 % der angefallenen Pflegegutachten fristgerecht bearbeiten können.

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Pflege-Team gerne telefonisch unter der Pflege-Hotline 089-5152-1970 zur Verfügung.


Muster-Produktinformationsblatt (PIB) gemäß §7 Absatz 4 AltZertG, §14 AltvPIBV

Unter den nachfolgenden Links finden Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Muster-Produktinformationsblätter (PIB) für unsere zertifizierten Basisrententarife (Altersvorsorgeprodukte). Diese informieren Sie auf Basis der gesetzlichen Vorgaben beispielhaft - unter anderem unter Zugrundelegung einer Laufzeit von 12,20,30 und 40 Jahren - über die von uns angebotenen Produkte.

Als Kunde erhalten Sie vor Abschluss eines Basisrententarifs darüber hinaus ein persönliches Produktinformationsblatt mit den Angaben zu dem von Ihnen individuell beantragten Versicherungsschutz. Im Übrigen bestimmt sich der Inhalt eines mit Ihnen geschlossenen Versicherungsvertrages nach dem Versicherungsantrag, dem Versicherungsschein sowie den vereinbarten Allgemeinen und Besonderen Versicherungsbedingungen.

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