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Münchener Verein hebt Bedeutung der privaten Zusatzvorsorge für Demenzerkrankungen hervor

 

 

Welt-Alzheimertag und Woche der Demenz 2017: Private Absicherung des Demenzrisikos schließt finanzielle Lücke

München, 20. September 2017 – Anlässlich des Welt-Alzheimertages, der am 21. September 2017 unter dem Motto „Demenz. Die Vielfalt im Blick“ stattfindet, unterstreicht die Münchener Verein Versicherungsgruppe die Notwendigkeit einer privaten Demenz- und Pflegezusatzversicherung. Trotz der Verbesserungen des Pflegestärkungsgesetzes II, auch demenzielle Erkrankungen im Rahmen des neuen Begutachtungsverfahrens viel stärker bei der Einstufung in die neuen fünf Pflegegrade zu berücksichtigen, reichen die gesetzlichen Leistungen für Behandlung und Pflege nicht aus. Um die finanzielle Lücke abzusichern, ist ein privater Demenz- und Pflegeschutz unentbehrlich.

 

Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gibt es in Deutschland derzeit etwa 1,6 Millionen Demenzkranke. Zwei Drittel von ihnen leiden an Morbus Alzheimer, einer hirnorganischen Erkrankung, die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt. Täglich kommen 900 neue Patienten mit Demenzerkrankungen hinzu, pro Jahr sind es rund 330.000. Schätzungen zufolge wird die Zahl der Demenzkranken bis zum Jahr 2050 auf bis zu drei Millionen steigen. Aber bereits nahezu 20.000 Menschen sind vor dem 65. Lebensjahr in Deutschland von Demenz betroffen. 32 Prozent der Demenzpatienten sind Männer, 68 Prozent Frauen. Mit dem Alter nimmt die Häufigkeit der Demenzerkrankungen stark zu. Ungefähr ein Drittel der im Alter von über 65 Jahren Verstorbenen leiden in ihrer letzten Lebensphase an einer Demenz. Alzheimer und Demenz sind derzeit nicht heilbar. Medikamente und psychosoziale Interventionen können auf den Krankheitsverlauf allenfalls einwirken und ihn verzögern.

 

„Da demenzielle Erkrankungen eben nicht heilbar sind, führen sie unabwendbar in eine Pflegebedürftigkeit“, erklärt Rodrigo Perez, Fachbereichsleiter der Krankenversicherung Leistung der Münchener Verein Versicherungsgruppe. „Doch die gesetzlichen Leistungen bei geringerer Pflegebedürftigkeit, also bei den Pflegegraden 1 bis 2, reichen nicht, um die Kosten einer zeitintensiven Demenzpflege zu decken. Daher ist eine eigene Vorsorge mit der Deutschen DemenzVersicherung wichtig“, so Perez. Wird der Demenzpatient zuhause von den Angehörigen oder durch eine private Pflegekraft gepflegt, werden im Pflegegrad 2, was einer erheblichen Beeinträchtigung entspricht, nur 316 Euro an gesetzlichen Pflegeleistungen zur Verfügung gestellt. Die durchschnittlichen Gesamtpflegekosten kommen jedoch in dieser Pflegeart auf rund 2100 Euro im Monat. Der Eigenanteil von 1784 Euro muss selbst bezahlt werden. „Diese hohen Eigenanteile können mit einer privaten Zusatzvorsorge ausgeglichen werden“, betont Perez. „Mit der Deutschen DemenzVersicherung können bis zu 600 Euro im Monat abgesichert werden. Der Abschluss der Deutschen DemenzVersicherung ist bis zu einem Alter von 75 Jahren möglich. Wem die private Absicherung in dieser Höhe bei Demenz alleine nicht reicht, kann sich auch in Kombination mit der neuen Deutschen PrivatPflege, eine Pflegezusatzversicherung des Münchener Verein, für den nachfolgenden Pflegefall zusätzlich vor den hohen Eigenanteilen in der häuslichen sowie in der stationären Pflege im Pflegeheim schützen.“

 

Geleistet wird in der Deutschen DemenzVersicherung unabhängig von der Einstufung in einen Pflegegrad und bei der Diagnose einer mittelschweren Demenz nach der Reisberg-Skala Stufe 5. Der Grad der Demenz wird in der Regel für gesetzlich Krankenversicherte vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ermittelt, für privat Krankenversicherte durch Medicproof. Ausreichend ist jedoch auch die Stellungnahme eines Neurologen oder Psychiaters. 

 

Der Münchener Verein ist der einzige Versicherer, der im Rahmen der Deutschen PrivatPflege oder einer privaten Pflegepflichtversicherung beim Münchener Verein auch die pflegenden Angehörigen mithilfe eines kostenfreien Demenzhilfe-Programms unterstützt. Die Leistungen umfassen unter anderem ein 12-monatiges kostenloses Betreuungsprogramm, Hilfe bei psychischer Belastung, Informationsmaterial zur häuslichen Demenz-Pflege sowie auf Wunsch einen Ersttermin in der häuslichen Umgebung.

 

Weitere Informationen sind auf dem Pflegeportal der Privaten Krankenversicherungen unter www.pflegeberatung.de/ oder auf dem Gesundheitsportal des Münchener Verein unter www.muenchener-verein.gesundheitsportal-privat.de zu finden.

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Informationen zum Münchener Verein 

Der Ursprung der Versicherungsgruppe wurzelt in der genossenschaftlichen Idee, eine wirtschaftliche Selbsthilfeeinrichtung für das Handwerk und Gewerbe zu schaffen. Den Anfang machte die Gründung der Münchener Verein Krankenversicherung a.G. als Versicherungsanstalt des Bayerischen Gewerbebundes 1922. Heute ist der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit seinen Tochtergesellschaften auch in der Lebensversicherung und Allgemeine Versicherung aktiv. Aktuelle Auszeichnungen des Unternehmens sind der „Deutsche Servicepreis 2017“ sowie „Versicherer des Jahres 2017“ des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ).

Weitere Informationen unter www.muenchener-verein.de

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