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Malware läuft beim Münchener Verein ins Leere

Informationen zum Münchener Verein 

München, 7. August 2017 – Die Münchener Verein Versicherungsgruppe setzt bei der Sicherheit ihrer Endgeräte zusätzlich auf eine Secure Platform-Lösung des US-amerikanischen Software-Herstellers Bromium. Damit sind sämtliche Desktop-PC, Notebooks und virtuelle Desktops des Münchener Vorsorge- und Pflegespezialisten vor Malware und zielgerichteten Cyberattacken geschützt.

Der Schutz der Kundendaten hat für den Münchener Verein oberste Priorität. Bei der Sicherung der Endgeräte sind dem Münchener Verein vor allem zwei Punkte wichtig: das sichere Surfen und die sichere E-Mail-Kommunikation. Die klassischen Tools wie Firewall, Antivirus-Applikation, Spam-Filter oder Intrusion-Detection-Systeme waren, auch angesichts der massiv vorangetriebenen Digitalisierung der Geschäftsprozesse, hierfür allein nicht mehr ausreichend. Ihr Problem besteht darin, dass sie auf die Entdeckung von Malware angewiesen sind, beispielsweise unter Nutzung von Signaturen. Mit diesem Ansatz ist es kaum möglich, neue Zero-Day-Exploit-Attacken (ZETA), Advanced Persistent Threats (APT) oder die aktuell grassierenden Ransomware-Trojaner zuverlässig aufzuspüren. 

ZETA sind Angriffe, die am selben Tag erfolgen, an dem eine Schwachstelle in einer Software entdeckt wird. In diesem Fall wird die Schwachstelle ausgenutzt, bevor sie der Softwarehersteller nach einer Information des Benutzers schließen kann. APT sind Netzwerk-Angriffe, bei dem sich eine unautorisierte Person Zugriff auf ein Netzwerk verschafft und sich dort so lange wie möglich unentdeckt aufhält, um Daten zu stehlen, aber keinen sonstigen Schaden anrichtet. Ransomware-Trojaner erpressen Lösegeld. Diese Schadprogramme sperren auf dem Computer Dateien, Ordner oder gleich die ganze Festplatte und fordern für die Freigabe Geld.

„Mit der Secure Platform-Lösung können alle potenziell gefährlichen Anwenderaktivitäten eingekapselt werden, also beispielsweise das Aufrufen einer Website, das Downloaden eines Dokuments, das Öffnen eines E-Mail-Anhangs oder der Zugriff auf die Daten eines portablen Speichermediums“, erläutert Dr. Martin Zsohar, Vorstandsmitglied des Münchener Verein und als Chief Operating Officer (COO) Verantwortlicher für die Digitalisierung. 

Nach einer intensiven Testphase hat der Münchener Verein entschieden, die Lösung unternehmensweit einzuführen. In die Testphase waren neben dem IT-Sicherheitsbeauftragten alle betroffenen IT-Fachbereiche wie Server- und Client-Administratoren, Active-Directory-Verantwortliche oder Datenbankadministratoren in-volviert. Nach einer anschließenden Pilotphase erfolgte der Rollout im gesamten Unternehmen.

„Isolieren statt entdecken ist die richtige Antwort auf Cyberangriffe von außen“, betont Dr. Zsohar. „Es werden alle potenziell gefährlichen Prozesse isoliert. Die Malware erreicht nie das eigentliche Betriebssystem und kann somit weder lokal noch im Netzwerk Schaden anrichten oder zu einem Datendiebstahl führen. Die Einführung der Secure Platform-Lösung ist ein weiterer wichtiger Schritt, die im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie stark ausgebaute IT-Infrastruktur vor Cyberattacken zu schützen.“

Weitere Informationen unter www.muenchener-verein.de

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