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Nachlässe für Medikamente

Nutzen Sie die Preisvorteile von Generika

Der Münchener Verein stellt für Sie eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Arzneimitteln sicher. In vielen Fällen gibt es verschiedene gleichwertige Medikamente zu günstigeren Preisen. Um Ihnen Preisvorteile von solchen Alternativen zu sichern, sogenannten Generika, besser nutzen zu können, haben wir mit ausgewählten Herstellern Verträge abgeschlossen.

Was sind Generika?

Bei Generika handelt es sich um Arzneimittel, die nach Patentablauf eines Vorläuferproduktes auf den Markt kommen. Diese Arzneimittel sind in Wirkstoffart und -menge sowie in Darreichungsform (etwa als Dragee oder Kapsel) mit dem Originalmedikament identisch. Bevor Generika vermarktet werden dürfen, müssen sie in gleicher Weise wie Originalpräparate von der zuständigen Behörde zugelassen werden. Voraussetzung für eine Zulassung ist ihre therapeutische Gleichwertigkeit mit dem Originalpräparat. Sie müssen also dem Originalarzneimittel in ihrer Wirksamkeit ebenbürtig sein. 

Vertragspartner des Münchener Verein

Nähere Informationen unter:

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Die Abrechnung Ihrer Rabatte erfolgt direkt zwischen Hersteller und Münchener Verein und trägt damit langfristig zur Beitragsstabilisierung bei.

  • Die Verträge, die mit unseren Vertragspartnern abgeschlossen wurden, schränken die ärztliche Therapiefreiheit nicht ein.
  • Sie erhalten auch weiterhin das verordnete Arzneimittel.

Sie können dabei helfen, wenn Sie sich Generika – insbesondere die unserer Vertragspartner – verordnen lassen.

Sprechen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin bei der Verordnung von Arzneimitteln auf das Thema Generika an.
Helfen Sie mit, die Einsparungen kommen Ihnen und der Versichertengemeinschaft über niedrige Leistungsausgaben wieder zugute!

Wichtige Informationen zur Verwendung von Generika

Hintergrund – Rabattverträge in der GKV und PKV:
Seit dem 1. April 2007 müssen Apotheker bei Kassenpatienten das Medikament herausgeben, für dessen Wirkstoff ein Rabattvertrag zwischen der Krankenkasse des Patienten und einem Pharmahersteller besteht. Hat der Apotheker dieses Medikament nicht vorrätig, muss er es beschaffen. Ist es nicht lieferfähig, hat er eines der drei preisgünstigsten Arzneimittel dieses Wirkstoffs abzugeben. Zudem fällt bei Medikamenten, deren Preis 30% unterhalb des Festbetrages liegt, keine Selbstbeteiligung an.
Diesen Zwang gibt es bei Ihnen als Mitglied des Münchener Verein nicht.
Ihr Arzt hat die volle Therapiefreiheit und kann Ihnen das seiner Meinung nach beste Medikament verordnen. Die Erstattung erfolgt gemäß des versicherten Prozentsatzes und den Tarifbedingungen.
Die Rabattverträge haben zu einem intensiven Preiswettbewerb zwischen den Generikaherstellern und einem Vertragswettbewerb zwischen Herstellern und Krankenkassen geführt.
Wenn Generika preisgünstiger werden, profitiert auch die PKV davon. Dies gilt zum Beispiel auch dann, wenn Originalhersteller als Reaktion auf die Generikakonkurrenz die Preise reduzieren müssen. Darüber hinaus hat das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz auch den PKV-Unternehmen die Möglichkeit gegeben, Rabattverträge mit Pharmaunternehmen abzuschließen.

Generika und Patentrechte
Forschende Arzneimittelhersteller lassen sich neu entwickelte Arzneiwirkstoffe patentieren. Dies ist ihr gutes Recht, da sie Geld in die Forschung und Entwicklung dieser Präparate im Vorfeld investieren müssen. Solange der Patentschutz besteht, haben sie damit grundsätzlich das alleinige Recht, den Wirkstoff herzustellen und zu vermarkten. Läuft der Patentschutz allerdings aus, können auch andere Firmen (wie unsere Rabattpartner) Arzneimittel diesem Wirkstoff produzieren und unter einem anderen Namen verkaufen – die so genannten Generika.
Mehr Informationen zum Thema Generika finden Sie in unserem Gesundheitsportal.
Besonderheiten für Beihilfeberechtigte des Bundes sowie der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt
Der Festbetrag (Festpreis) bei Arzneimitteln ist ein vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen vertraglich festgelegter Preis für ein bestimmtes Medikament, bis zu dessen Höhe die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ein Medikament bezahlt. Die Beihilfe des Bundes sowie der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt legt bei der Ermittlung der Beihilfefähigkeit die GKV-Festbeträge zugrunde.
Im Einzelnen gelten folgende Regelungen:
•    Für Medikamente, deren Verkaufspreis nicht 30% unterhalb dieses Festbetrages liegt, sieht die Beihilfe eine Selbstbeteiligung des Beihilfeberechtigten vor.
•    Für Medikamente, deren Preis 30% oder mehr unterhalb des Festbetrages liegt, entfällt die Selbstbeteiligung. Überschreitet der Abgabepreis den Festbetrag, trägt der beihilfeberechtigte Patient zusätzlich zur Selbstbeteiligung die Kosten für die Differenz.
Selbstbeteiligung
Die Selbstbeteiligung beträgt, wie die Zuzahlung in der GKV, 10% des Verkaufspreises.
Er ist jedoch auf maximal 10 Euro begrenzt und darf 5 Euro nicht unterschreiten. Für Medikamente, die billiger als 5 Euro sind, wird die Selbstbeteiligung in Höhe der tatsächlichen Kosten abgezogen. Die Selbstbeteiligung wird von den beihilfefähigen Aufwendungen abgezogen. Unsere Rabattpartner bieten in ihrem Sortiment viele von dieser Zuzahlung befreite Arzneimittel an. Dadurch bleibt Ihnen als Beihilfeberechtigter die Selbstbeteiligung erspart.

Weitere Informationen erhalten Sie über das Kundenservicecenter des MÜNCHENER VEREIN oder Sie wenden sich direkt an unsere Kooperationspartner.
Das Kundenservicecenter erreichen Sie unter folgenden Telefonnummern:
089 / 5152-1000

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