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Rechtliche Informationen und Hinweise

Verhaltensregeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten für die deutsche Versicherungswirtschaft (Code of Conduct)

Die Unternehmen des Münchener Verein haben sich verpflichtet, die „Verhaltensregeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten durch die deutsche Versicherungswirtschaft“ einzuhalten.

Diese Verhaltensregeln, bezeichnet als „Code of Conduct“, wurden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. sowie den Datenschutzaufsichtsbehörden entwickelt und abgestimmt. Sie regeln die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten der Versicherungskunden, versicherten Personen, Geschädigten und Leistungsempfängern. Damit werden für die Versicherungswirtschaft einheitliche Standards für den Umgang mit personenbezogenen Daten geschaffen, die die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) konkretisieren.

Den vollständigen Wortlaut der Verhaltensregeln finden Sie hier. 

Kontaktmöglichkeit

Bei Fragen zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten, bei Auskunftswünschen bzw. Anregungen oder Beschwerden hinsichtlich des Datenschutzes wenden Sie sich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten

Externe Dienstleister

Zur Erfüllung seiner Aufgaben bedient sich der Münchener Verein der Unterstützung verschiedener Dienstleister. Von diesen werden gegebenenfalls personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet oder genutzt. Eine Übersicht dieser Dienstleister finden Sie hier.


Geldwäscheprävention

Das Thema „Geldwäsche“ ist auch vor dem Hintergrund der Globalisierung zunehmend in den Fokus öffentlicher Beachtung gelangt. Unter Geldwäsche wird die Einschleusung illegal erwirtschafteter Gelder in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf verstanden.  Dabei gelten Gelder als „illegal“, wenn sie das Ergebnis illegaler Tätigkeiten (etwa Drogen- oder Waffenhandel, aber auch z.B. Steuerhinterziehung) sind,  oder wenn sie der Finanzierung illegaler Tätigkeiten dienen sollen. Geldwäsche ist in Deutschland ein Straftatbestand und kann mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden; Verstöße gegen die Prüfpflichten nach dem Geldwäschegesetz (GWG) können zudem Geldbußen bis zu 100.000 Euro nach sich ziehen geahndet werden.

Versicherungsunternehmen sind – wie andere Finanzdienstleistungsbereiche auch – einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, für Geldwäsche missbraucht zu werden. Dabei steht die Lebensversicherung im Vordergrund. Auch dieder Münchener Verein Lebensversicherung AG ist durch den Gesetzgeber zu geldwäscheverhindernden Maßnahmen verpflichtet. Unsere Mitarbeiter sind daher u.a. angehalten, bei dem Abschluss eines Versicherungsvertrages die Identität des Versicherungsnehmers bzw. des wirtschaftlich Berechtigten festzustellen und zu prüfen, sowie in bestimmten Fällen auch die Herkunft der Geldmittel zu prüfen und zu dokumentieren.

Vor allem aufgrund der Vorgaben der EU-Gesetzgebung wurden die Anforderungen an Inhalt und Umfang der Überprüfungspflichten in Bezug auf Geldwäsche in den letzten Jahren erheblich verschärft. Vor diesem Hintergrund ist auch die Einrichtung einer Unternehmensstelle, der die Koordination der Geldwäscheprävention obliegt, verbindlich vorgegeben.

Die Aufgabe dieser sogenannten Geldwäschebeauftragten beim MÜNCHENER VEREIN ist es, 

  • erforderliche Maßnahmen in die Wege zu leiten, um die gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Vorgaben zur Geldwäscheprävention umzusetzen,
  • diese zu überwachen 
  • sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Außen- und Innendienst in allen in diesem Zusammenhang auftretenden Fragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Änderungen in der privaten Pflegepflichtversicherung

Im August 2015 hat die Bundesregierung den Entwurf des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) beschlossen. Mit diesem Gesetz wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff sukzessive in die Praxis umgesetzt. Das Gesetz ist am 16. Januar 2016 in Kraft getreten. Wir informieren Sie hier regelmäßig über die aktuellen Änderungen in der privaten Pflegepflichtversicherung.

Grundlage für die Leistungsverbesserungen ist das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II), das in diesem Bereich zum 01.01.2016 in Kraft getreten ist.

Es handelt sich um folgende Leistungsverbesserungen:

  • Die Verhinderungspflege wird aus dem Budget der Kurzzeitpflege um bis zu 806 EUR für den Fall erhöht, dass sich der maximale Leistungsbetrag der Verhinderungspflege auf 1612 EUR  belaufen kann.
  • Der Anspruch auf Kurzzeitpflege erhöht sich von ehemals vier auf bis zu acht Wochen je Kalenderjahr.
  • Die zeitliche Dauer der Kombination Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege oder Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege von bislang 42 Tagen wird  um bis 56 Tage auf bis zu 98 Tage je Kalenderjahr erweitert.

  • Das hälftige Pflegegeld wird länger gezahlt und zwar

    • während der Dauer einer Kurzzeitpflege – bis zu 56 Tage je Kalenderjahr
    • während der Dauer einer Verhinderungspflege – bis zu 42 Tage je Kalenderjahr

  • Jedes versicherte Mitglied hat im Zusammenhang mit der erstmaligen Stellung eines Antrags auf Leistungen der Pflegepflichtversicherung Anspruch auf eine Pflegeberatung. Die Pflegeberatung kann unser Mitglied nun auch bei weiteren Anträgen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit und auch für sonstige Leistungen in Anspruch nehmen.
  • Die Frist, innerhalb der in der Regel die Begutachtung stattfinden muss und dem Versicherungsnehmer die Leistungsmitteilung zugeht, beträgt statt bisher fünf Wochen 25 Arbeitstage. Diese Frist gilt allerdings ab dem 01.11.2016 bis zum 31.12.2017 nur noch in Fällen, in denen ein besonders dringlicher Entscheidungsbedarf vorliegt.

Ein weiterer Teil des so genannten Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) wird zum 01.01.2017 in Kraft treten. Es wird ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt, weshalb sich auch das Begutachtungsverfahren ändern wird.
Die Einstufung erfolgt nicht mehr in drei Pflegestufen mit einer gesonderten Feststellung, ob eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegt, sondern in fünf Pflegegrade. Ob die Pflegebedürftigkeit auf körperlichen, psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen eines Menschen beruht, spielt dann keine Rolle mehr. Maßgeblich wird sein, in welchem Ausmaß die selbstständige Lebensführung beeinträchtigt ist.


Für Fragen steht Ihnen unser Pflegeteam unter der Pflege-Hotline 089-5152-1970 gerne zur Verfügung.

Bearbeitungszeit von Pflegegutachten

Nach §18 Abs.3b Satz 3 SGB XI haben die privaten Versicherungsunternehmen, die die private Pflegeversicherung betreiben, jeweils zum 31.03. des Folgejahres für das zurückliegende Jahr eine Statistik zur Einhaltung der Fristen nach §18 Abs. 3 SGB XI zu veröffentlichen.

Für das Kalenderjahr 2016 hat die Münchener Verein Krankenversicherung a. G. 97,58 % der angefallenen Pflegegutachten fristgerecht bearbeiten können.

Bei Rückfragen steht Ihnen unser Pflege-Team gerne telefonisch unter der Pflege-Hotline 089-5152-1970 zur Verfügung.


Muster-Produktinformationsblatt (PIB) gemäß §7 Absatz 4 AltZertG, §14 AltvPIBV

Unter den nachfolgenden Links finden Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Muster-Produktinformationsblätter (PIB) für unsere zertifizierten Basisrententarife (Altersvorsorgeprodukte). Diese informieren Sie auf Basis der gesetzlichen Vorgaben beispielhaft - unter anderem unter Zugrundelegung einer Laufzeit von 12,20,30 und 40 Jahren - über die von uns angebotenen Produkte.

Als Kunde erhalten Sie vor Abschluss eines Basisrententarifs darüber hinaus ein persönliches Produktinformationsblatt mit den Angaben zu dem von Ihnen individuell beantragten Versicherungsschutz. Im Übrigen bestimmt sich der Inhalt eines mit Ihnen geschlossenen Versicherungsvertrages nach dem Versicherungsantrag, dem Versicherungsschein sowie den vereinbarten Allgemeinen und Besonderen Versicherungsbedingungen.

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