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Rationalisierung mittels Adrema

Von Anfang an bietet der Münchener Verein seinen Kunden optimale Absicherung zu kostengünstigen Tarifen. Um das zu gewährleisten, ist eine sparsame Verwaltung nötig. Auf welchem Weg der Münchener Verein in den 1920er und 1930er Jahren zu mehr Prozessoptimierung kam, was eine einfache "Adressiermaschine" damit zu tun hat und warum diese eine echte Revolution war, erfahren Sie hier.

  • Münchener Verein wächst rasant
  • Einsatz noch effizienterer Maschinen
  • Adressiermaschinen als neue Investition für schnelleren Arbeitsprozess

    Gesteigertes Arbeitsaufkommen durch wachsende Mitgliederzahlen

    Vor allem nach der Fusion mit den Nürnberger Unternehmen reicht der Platz nicht mehr. Die Übernahme der Bestände verursacht eine enorme Steigerung des Arbeitsvolumens. Aufgrund der begrenzten Räume kann man nicht einfach ohne Beschränkung neues Personal einstellen. Zudem ist der Münchener Verein stolz darauf, dass sein Kostensatz mit 13 Prozent deutlich niedriger liegt als die Quote vergleichbarer Wettbewerber. Das soll auch so bleiben. Aus diesem Grund ist es nötig, andere Lösungen zur Bewältigung des wachsenden Arbeitsaufkommens zu finden.

    Mit neuester Bürotechnik auf der Höhe der Zeit

    Schon früh setzt der Münchener Verein daher auf Rationalisierung durch mechanische Hilfsmittel der Bürotechnik. Dokumente aus der Zeit des Umzugs in die Pestalozzistraße legen nahe: Schon Mitte der 1920er Jahre arbeitet man mit Schreibmaschinen. Zudem setzt man Multiplikations- und Additionsmaschinen ein – damals noch getrennte Geräte. So zeigt sich die Gesellschaft bereits in frühen Jahren auf der Höhe der Zeit.

     

    Mitarbeiter des Münchener Verein bedient die Adressiermaschine.

    Automatisierter Adressdruck – die Adrema

    Ein Meilenstein in der Entwicklung der Büroorganisation ist für den Münchener Verein die Anschaffung einer Adrema. Dieses Akronym steht für Adressiermaschine und dient zugleich als Markenname ihres Herstellers. Mit dem Gerät lassen sich Anschriften auf Versicherungs- und Mitgliedsscheine, Monatsquittungen für die Kassierer sowie weitere Schriftsätze automatisiert aufdrucken. Angeschafft hat der Münchener Verein die Adrema im Jahr 1931. Das älteste Dokument mit Adressaufdruck einer Adrema datiert allerdings bereits vom Februar 1926.

    Enorme Rationalisierung

    Die Anschaffung der Adrema bedeutet einen heute kaum noch vorstellbaren Fortschritt für den Versicherer. Zwar schaffen die Mitarbeiter handschriftlich täglich immerhin 450 bis 500 Adressierungen. Mit der Schreibmaschine sind es schon 600. Kein Vergleich jedoch mit der Leistung der Adrema: Die schafft in einer Stunde je nach Ausstattung 1.500 bis 5.000 Adressaufdrucke. Mit der neuen Technik lassen sich die gesamten Versicherungsbestände auf Karten erfassen – eine enorme Rationalisierung für den Münchener Verein.

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