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Der Weg zur Versicherungsgruppe: Wachstum und neue Sparten

Anfang der 1950er Jahre weitet der Münchener Verein seinen Geschäftsbetrieb enorm aus. Das Wirtschaftswunder der 50er Jahre trägt zu einem erhöhten Bedarf nach Absicherung bei. Neue Sparten werden hinzugenommen um den Bedürfnissen der Kunden ganzheitlich gerecht zu werden. Damit werden sowohl Privatkunden als auch Gewerbekunden neue Möglichkeiten eröffnet, die sich bis heute auf die Firmenstruktur des Münchener Verein auswirken.

  • 1956: Angebot der Leistungen erheblich erweitert
  • Weitere Sparten mithilfe von Kooperationen
  • Letzte Umfirmierung 2016 – der Münchener Verein heute

    In den Jahren des Wiederaufbaus und Wirtschaftswunders steigt in der Bevölkerung das Bedürfnis nach Absicherung. Das betrifft neben den grundlegenden Risiken von Krankheit und Tod zunehmend auch weitere Gefahren. Seit Anfang der 1950er Jahre hat der Münchener Verein seinen Geschäftsbetrieb ausgeweitet und ist nun in der gesamten Bundesrepublik aktiv. In der Folgezeit richtet die Gesellschaft ihre Geschäftspolitik an einem neuen Ziel aus: Sie nimmt weitere Sparten hinzu, um ihren Kunden umfassende Absicherung anbieten zu können. Am 25. Oktober 1956 wird die Münchener Verein Allgemeine Versicherungs-AG gegründet. Mit Beginn des folgenden Geschäftsjahrs nimmt sie ihre Tätigkeit auf. Durch diese Gesellschaft erweitert die Versicherungsgruppe das Angebot ihrer Leistungen erheblich: Sie betreibt alle wesentlichen Versicherungssparten sowohl für Privatkunden als auch für das Gewerbe. Von Anfang an am stärksten gefragt sind die Allgemeine und Betriebliche Haftpflichtversicherung. Hoch im Kurs stehen jedoch auch die Unfallversicherung sowie die Kraftfahrtversicherung.

    Weitere Sparten mithilfe von Kooperationen

    Weitere Bereiche der Assekuranz werden durch Kooperation mit anderen berufsständisch orientierten Unternehmen und Verbänden abgedeckt. So gründet der Münchener Verein 1974 zusammen mit Iduna, Nova und Signal die Allrecht Rechtsschutzversicherung AG in Düsseldorf. Knapp zwei Jahrzehnte später beteiligt er sich an der Iduna Bausparkasse. Wie die anderen dem Handwerk nahestehenden Versicherer ist der Münchener Verein in der Arbeitsgemeinschaft berufsständisch orientierter Versicherungsgesellschaften (AboV) organisiert. Diese Gesellschaften dienen dem Handwerk seit jeher als Partner in allen Versicherungsfragen. Zwischen ihnen herrscht reger Wettbewerb, die Kunden mit besten Produkten und bestem Service zu überzeugen. Im Bereich Lebensversicherung zeigt der Münchener Verein eine stete positive Entwicklung: Schon 1973 erreicht der Bestand die erste D-Mark-Milliarde.

    Letzte Umfirmierung – der Münchener Verein heute

    Im Jahr 2016 erfolgt die bislang letzte Umfirmierung in der Versicherungsgruppe. Aktuell lauten die Namen ihrer Tochterunternehmen:

    • Münchener Verein Krankenversicherung a. G.,
    • Münchener Verein Lebensversicherung AG und
    • Münchener Verein Allgemeine Versicherungs-AG.

    Das Stammgeschäft mit dem größten Zuwachs bildet noch heute die private Krankenversicherung. Das entspricht dem genossenschaftlichen Grundgedanken, mit dem die Versicherung urspünglich gegründet wurde: Ihr Ziel war es, für Handwerk und Gewerbe als wirtschaftliche Selbsthilfeeinrichtung da zu sein. Ganz in diesem Sinn agiert der Münchener Verein heute mit seinem leistungsstarken Produktangebot als Handwerksversicherer und als Vorsorge- und Pflegespezialist.

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