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Gemeinsam durch die Zeit: Interview mit Brigitte Gierlinger & Peter Winkler

Der Münchener Verein besteht nun schon seit 100 Jahren. Zwei Mitarbeiter begleiten ihn schon seit einigen Jahrzehnten und erinnern sich gerne an diese Zeit zurück. Wie sie zum Münchener Verein gekommen sind und was ihre schönste Erinnerung ist, erfahren Sie hier.

  • Interview mit zwei Mitarbeitern, die am längsten für den MV tätig sind
  • Zurückdenken an schöne Erinnerungen 

    Ein eingespieltes Team

    Um erfolgreich zu sein, muss man sich auf sein Team verlassen können. Das weiß auch der Münchener Verein. Deshalb ist er stets bemüht, die besten und engagiertesten Mitarbeiter zu finden und möglichst lange mit ihnen zusammenzuarbeiten. Brigitte Gierlinger, Versicherungskauffrau im Innendienst und Peter Winkler, Generalagent, sind aktuell am längsten für den Münchener Verein tätig. Mit 46 und 62 Jahren Firmenzugehörigkeit wissen sie genau, wie der Hase läuft und unterstützen das Unternehmen im täglichen Geschäft. Wir haben mit ihnen über ihre Erfahrungen gesprochen und darüber, warum sie so gerne für den Münchener Verein arbeiten. 

    Redaktion: Sie sind einer der vielen Jubilare beim Münchener Verein: Seit wie vielen Jahren sind Sie nun schon in dem Unternehmen tätig und in welchem Bereich arbeiten Sie?

    Brigitte Gierlinger: Ich bin seit 1.3.1975 beim Münchener Verein, habe hier meine Ausbildung zur Versicherungskauffrau absolviert und arbeite seitdem höchst zufrieden im Bereich KVL.

    Peter Winkler: Am 01.09.1959 begann ich meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Diese schloss ich 1962 erfolgreich mit dem Kaufmannsgehilfenbrief ab. Im letzten Lehrjahr war ich schon als Korrespondent in der Zentralverwaltung eingesetzt. Dort verblieb ich bis zum 30.09.1967. Aus finanziellen Gründen wechselte ich nach einem Sabbat-Monat ab 01.11.1967 in den Außendienst wo mir die „Zahlstellen“ 07007 und 07011, später auch 07045 übertragen wurden. Vor gut 10 Jahren habe ich meinen Bestand in die Agentur Kuwico eingebracht, wobei ich noch etwa ein Drittel unter der Agenturnummer 07107 hauptberuflich betreue. Aber auch für die übertragenen Kunden stehe ich nach wir vor als Ansprechpartner zur Verfügung. Es handelt sich hier um ältere Mitglieder, die sich wohl nicht mehr an ein neues Gesicht gewöhnen wollen.

    Redaktion: Was hat Sie davon überzeugt, schon so lange beim Münchener Verein zu arbeiten?

    Brigitte Gierlinger: Vor allem anderen die überwiegend teilnahmsvolle und menschliche Einstellung der meisten Vorgesetzten und die loyale Zusammenarbeit in den verschiedenen Teams, die ich im Lauf der Zeit durchlief, die Unterstützung durch die „MV-Familie“, wenn im Arbeitsbereich oder auch im privaten Bereich Probleme waren und auch die sozialen Leistungen, die mehr als beachtlich sind. Besonders unsere derzeitigen Vorgesetzten zeichnen sich durch extrem gute Führungsqualitäten aus.

    Peter Winkler: Der Spaß an der Arbeit. Handelt es sich doch um einen, wenn man seine Aufgabe ernst nimmt, helfenden Beruf. Und, wie ein früheres Vorstandsmitglied zu sagen pflegte, eine gehörige Portion Leidensfähigkeit. Seit der Übernahme unserer damaligen Bezirksdirektion 07 durch Herrn Volker Voigt ist es, was die Agenturarbeit anbelangt, geradezu paradiesisch, weil es bis hinauf zum Vorstandsvorsitzenden nur angenehme Kollegen gibt. Vor dieser Zeit gab es immer mindestens einen Kollegen, der mir und auch meinen Kollegen die Arbeit gründlich erschwert hatte.

    Redaktion: Wie hat sich der Münchener Verein oder auch Ihre Abteilung über die Jahre verändert?

    Brigitte Gierlinger: Die Veränderungen betrafen natürlich die technische Seite, die sich stetig und sehr konstruktiv zeitnah verändert hat. Bei den menschlichen Angelegenheiten blieb alles, wie von Anfang an, sehr gut.

    Peter Winkler: In den 90er-Jahren verfügte der MV über ein Netz von ca. 45 Bezirksdirektionen. Jetzt haben wir noch drei Landesdirektionen. Wirtschaftlich ist das sicherlich nachvollziehbar aber für die Führungskräfte ein immenses Pensum an Betreuungsaufwand und Reisetätigkeit. Und vor allem für den Einzelkämpfer reicht die Unterstützung durch Experten nicht aus. Er kann ja nicht alles können. So geht dem MV einiges Geschäft durch die Lappen, manchmal auch ein verzweifelter AD-Mitarbeiter.

    Redaktion: Haben Sie ein Erlebnis beim Münchener Verein, an das Sie sich gerne zurückerinnern?

    Brigitte Gierlinger: Unser späterer Vorstand, Herr Hubert Reißner, war früher mein Chef, ein phantastischer und sehr gebildeter Mann; mit ihm habe ich wunderbare Gespräche geführt und sehr schöne Momente geteilt.

    Peter Winkler: Erlebnisse gibt es genügend. Da sind einmal die 14 Meisterclub-Veranstaltungen. Auch die immer sehr informativen Fachschulungen und dem damit verbundenen wertvollen Erfahrungsaustausch mit Kollegen. Viel Anerkennung meiner Arbeit, sowohl durch den Innendienst, als auch durch zufriedene Kunden.

    Redaktion: Was ist der größte Unterschied zwischen damals und heute?

    Brigitte Gierlinger: Eigentlich nur die Technik, die Arbeitsmodalitäten und die modernisierten Räumlichkeiten; ansonsten ist für mich persönlich die menschliche Konstante immer noch die Gleiche wie bei meinem Arbeitsbeginn.

    Peter Winkler: Die Qualität des Außendienstes hat sich extrem verbessert. Durch gesetzliche Maßnahmen wurde die Spreu vom Weizen getrennt. Das hat auch zur Folge, dass der Versicherungsfachmann im Außendienst ein besseres Image erhalten hat. Der größte Unterschied zu meinen Anfängen liegt in der sog. Digitalisierung. Da fühle ich mich manchmal überfordert weil manches sich anfühlt wie Vogel friss oder stirb. Gott sei Dank geht es auch den älteren Kunden so ähnlich, so dass man da noch mit Fachwissen punkten kann.

    Titelbild: © robert / stock.adobe.com

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